Schwierige Funkumgebung erfährt durch Shure Funktechnik deutliche Verbesserung

12 Kanäle von Shures Spitzenmodellen der Axient Funkmikrofonsysteme wurden für den Einsatz bei den internationalen Musik- und Theaterfestspielen in Bregenz installiert.

An den atemberaubenden Ufern des Bodensees gelegen, wird die malerische Stadt am See jedes Jahr einen Monat lang regelmäßig von den Theater-, Musik- und Opernproduktionen der Bregenzer Festspiele in ihren Bann gezogen. Dies verdanken die Festspiele vor allem der spektakulären Seebühne „Spiel auf dem See“ als ihrem Herzstück, das auf einer gigantischen, schwimmenden Bühne auf dem See stattfindet.

 

Über Axient:

Das Feedback unserer Ingenieure lief aufgrund einer Vielzahl von Faktoren ganz klar auf [Shures] Axient Systeme hinaus. Der glasklare Klang, die überragende Betriebsreichweite, die große Auswahl an einsetzbaren Frequenzen für Sender und Empfänger, die intelligente Batterietechnologie und die einfache Bedienung über die Wireless Workbench Management Software sprachen eine eindeutige Sprache.

Rudolf Illmer, Leiter der Tonabteilung bei den Bregenzer Festspielen

Kundenanforderung

Wie bei den meisten modernen Live-Bühnen, Musik- und Opernproduktionen haben die Bregenzer Festspiele über die Jahre hinweg immer mehr Funkmikrofontechnologie im Einsatz; der immer geringere Einsatz von Kabeln oder Overhead-Mikrofonen für die Beschallungsanlage ermöglicht den Künstlern eine größere Bewegungsfreiheit auf der Bühne und erleichtert damit auch die Durchführung immer ambitioniertere Produktionen.

Allerdings ist der Einsatz von Funksystemen in Bregenz seit jeher durch lokale Umweltfaktoren eingeschränkt gewesen. Die Stadt liegt sehr nah an den Grenzen zu Deutschland und der Schweiz („Dreiländereck“) und die Länder nutzen die Funkfrequenzen leider oftmals auf widersprüchliche Weise. Erschwerend kommt hinzu, dass seit der Abschaltung des lokalen Analog-Fernsehens und der Versteigerung des HF-Funkfrequenzspektrums die Bandbreite an verfügbaren Frequenzen für den Einsatz von Funkmikrofonen in Bregenz so beschränkt ist wie nie zuvor.

Rudolf Illmer, derzeitiger Leiter der Tonabteilung, arbeitet seit mehr als 27 Jahren für die Bregenzer Festspiele und ist die Probleme gewohnt, die mit dem Einsatz von Funktechnik im Grenzdreieck einhergehen. „Die Frequenzverwaltung erfordert immer eine sehr penible Planung und mit der aktuell geplanten Phase 2 der Digitalen Dividende werden noch weitere Frequenzen aus dem PMSE-Einsatz (Programme Making & Special Events) abgezogen. Die meisten unserer Funksysteme sind zwischen 15 und 20 Jahre alt und wir können den störungsfreien Betrieb nicht mehr länger garantieren.“

Lösung

Zwischen dem letzten Vorhang der Festspiele 2013 und der Eröffnung der Veranstaltung im Juli 2014 wurde damit begonnen, die Funksysteme in Bregenz komplett zu erneuern. „Wir führten detaillierte Tests mit den Systemen aller großen Hersteller durch", fährt Illmer fort.
„Das Feedback unserer Ingenieure lief aufgrund einer Vielzahl von Faktoren ganz klar auf [Shures] Axient Systeme hinaus. Der glasklare Klang, die überragende Betriebsreichweite, die große Auswahl an einsetzbaren Frequenzen für Sender und Empfänger, die intelligente Batterietechnologie und die einfache Bedienung über die Wireless Workbench Management Software sprachen eine eindeutige Sprache."

Alle 12 Kanäle des Axient-Systems werden momentan im 10mW-Modus betrieben, der trotz seiner relativ geringen Leistungsaufnahme eine große Betriebsreichweite zulässt. Axient-Systeme können in der EU bei Bedarf auch im 50mW-Modus betrieben werden. „Aber trotz der überfüllten HF-Umgebung hat sich der 10mW-Modus in Bregenz als ausreichend erwiesen“, erklärt Wolfgang Streiter.

„Reichweite ist ein wichtiger Gesichtspunkt für uns — die Seebühne ist die weltweit größte ihrer Art und manchmal sind die Sänger darauf bis zu 100 Meter von ihren Sendern entfernt.”

Ergebnis

Die 12 Kanäle des in Bregenz eingesetzten Axient-System werden bisher alle auf der schwimmenden Seebühne eingesetzt und Wolfgang Streiter hat als Funksystemspezialist den Unterschied bereits erkannt. „Mit Hilfe des Spectrum Managers und der Wireless Workbench haben wir nun eine viel bessere Kontrolle über das, was lokal in dieser sehr kritischen und anspruchsvollen Funkumgebung passiert,“ erklärt er. „Wir verlassen uns absolut auf den Interference Detection & Avoidance Modus unserer Axient-Systeme: Während der Festspiele finden zahllose lokale Veranstaltungen statt, die uns potentiell Probleme bereiten könnten.“

Streiters Kommentare finden sich ebenso in der Zusammenfassung von Rudolf Illmer: „Mit ihren dualen Sendern sind die Handmikrofone der Axient-Serie momentan konkurrenzlos, wie auch ihre Fähigkeit, im Störungsfall automatisch eine freie Frequenz zu suchen und darauf umzuschalten, einzigartig ist. In diesem Jahr sehen wir den Festspielen sehr entspannt entgegen!“

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