Shure Künstler: Max Giesinger

Schon Kafka sagte einst: „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“ Für Max Giesinger war dies zunächst ein klassischer Musiker-Werdegang: Während viele Eltern ihre Kinder in die örtliche Musikschule schleifen, musste seine Mutti ihn vielmehr ermahnen, die Gitarre auch mal wieder aus der Hand zu nehmen und sich den Hausaufgaben zu widmen. Es folgten diverse Bandprojekte die zunehmend professioneller wurden, sowie zahlreiche Gigs in Jugendtreffs und kleineren Clubs. 

Bald darauf verschlägt es ihn nach Australien, wo er sich als Straßenmusiker über Wasser hält. 2011 folgt ein Wendepunkt, die Produzenten der Talentshow „The Voice of Germany“ werden auf Max aufmerksam - trotz seiner anfänglichen Skepsis nimmt Giesinger teil und schafft es bis ins Finale.

Plötzlich schwimmt Max im Haifischbecken der Musikindustrie und bekommt Angebote von Managern und großen Labels - doch die vorgetrampelten Pfade des Popzirkus liegen ihm nicht. Auf die Show folgt die Bauchlandung, Max lernt die Schattenseiten kennen. „Alle Ecken und Kanten wurden weggeschliffen, dabei sind sie es, die mich ausmachen.“, reflektiert er heute über diese düstere Phase seiner Laufbahn.

Doch Max ist kein Typ, der nach dem TV-Höhenflug bis zur nächsten Staffel in der Versenkung verschwunden ist. Max ist Kämpfer und Stehaufmännchen, er entscheidet sich loszulassen und nimmt die Dinge fortan in die eigene Hand. Seine Fans geben ihm Recht, seine Shows im Alleingang sind überaus erfolgreich - Wille und Selbstvertrauen kehren zurück.

„Mit jedem Fall lernst du etwas dazu. Diese Fehler sind harte Lektionen, die man einfach wegstecken muss“, so Max. Frei von allen Zwängen kann er sich nun wieder auf das Songwriting besinnen, dabei halten ihm seine Freunde und Bandkollegen den Rücken frei. „Ich bin ein Typ, der an die guten Werte im Menschen glaubt“, meint der Singer-Songwriter über sich selbst. Diesem Credo folgend ist er eng mit seinen Bandkollegen zusammengerückt, die Bar des Bassisten in Mannheim ist zum Wohnzimmer geworden, auch das Management haben zwei gute Freunde übernommen.

Via Crowdfunding will Max seinen Traum des Debütalbums realisieren - nach nur 24h ist das Ziel von 10.000 Euro bereits geknackt, es wimmelt Unterstützung von allen Seiten. Nun steht alles auf Neuanfang: Er tauft das Album auf den Namen „Laufen Lernen“ und fasst damit den steinigen Weg dorthin griffig zusammen. Mit seiner ersten Single „Irgendwas mit L“ hat er auch seine (musikalische) Leichtigkeit wiedergefunden. Doch seine Songs handeln nicht nur vom Aufstehen, auch Freundschaft und Liebe spielen eine wesentliche Rolle.

2016 erscheint das zweite Album "Der Junge, der rennt" - dank der ersten Single-Auskopplung "80 Millionen" direkt vom Start weg ein Riesenerfolg. Zur Fußball-EM nimmt Max den Song in einer neuen Version auf und "80 Millionen" klettert bis auf Platz 2 der deutschen Charts. Mit "Wenn sie tanzt" gelingt ihm ein ebenso gefühlvoller wie mitsingtauglicher Hit, der ebenfalls in den Top 10 landet. Auch im TV zeigt Max Giesinger mehr und mehr Präsenz, so löst er zu Beginn der 2018-er Ausgabe des Formats "The Voice Kids" den Sänger Sasha als Juror und Coach ab und sitzt neben Mark Forster, Nena und Larissa am Buzzer. 

Quelle: Matthias Ziegenhain

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