Call for Legends – Live 2016

Wieder einmal hat Shure mit dem erfolgreichen „Call for Legends“ Wettbewerb 2016 aufstrebenden Bands die Möglichkeit eröffnet auf dem Montreux Jazz Festival aufzutreten. In diesem Jahr stand vor allem die Live Show im Vordergrund – da lag also ein gewisser Performance-Druck auf den Teilnehmern!

Und natürlich ist allein die Aussicht auf einen Auftritt bei einem der berühmtesten Festivals Europas schon etwas ganz Besonderes. Aber es stand noch mehr auf dem Spiel. Um die Sache so richtig interessant zu machen, versprach Shure der Gewinner-Band Equipment im Wert von 5.000 Euro und ein professionelles Video ihrer Show in Montreux. Dank des Erfolges von „Call for Legends“ in den Vorjahren, nahmen diesmal 746 Bands aus 35 Ländern teil.

Die Bands mussten das Video einer Live-Performance hochladen und mindestens 50 Stimmen erhalten, um in die Shortlist der Phase 1 des Wettbewerbs aufgenommen zu werden. Shure wählte anschließend 20 Bands aus und vergab eine Wildcard an die Gruppe mit den meisten Stimmen der Fans. Eine Jury aus Mitgliedern der UK Band Blossoms und des Montreux Jazz Festivals hatte dann die schwere Aufgabe, die besten drei Bands auszuwählen.

Am Ende gingen Lehmanns Brothers aus Frankreich als Gewinner hervor – wegen ihrer musikalischen Fähigkeiten und ihrer energiegeladenen Bühnenpräsenz. Die achtköpfige Band aus Angoulême im Südwesten Frankreichs spielte eine unterhaltsame Mischung aus Funk, Hip Hop und Neo Soul.

100 Fables, eine Gruppe aus Schottland, landete mit ihrer modernen Variante von New Wave und Post Punk auf Platz Zwei. Den dritten Platz belegte die französische Soul-Truppe Shivah. Sie konnten Shure Equipment im Wert von 3.000 bzw. 1.000 Euro mit nach Hause nehmen.

Auf dem Montreux Festival, das einige der größten Namen der Musikbranche in die malerische Stadt am Ufer des Genfer Sees zieht, waren Lehmanns Brothers ganz in ihrem Element. Sie spielten auf der Outdoor-Bühne „Music in the Park“, nur wenige Schritte vom Seeufer entfernt, und präsentierten ihren ganz eigenen Mix aus Einflüssen von Stevie Wonder, Jamiroquai und James Brown.

„Die Menge wollte tanzen“, erklärte ein euphorischer Julien direkt nach der Show, die mit einer wilden Zugabe und auf die Bühne springenden Zuschauern endete. „Also gaben wir ihnen den Funk!“

Lehmanns Brothers hoffen nun, dass ihre Leistung in Montreux als Sprungbrett zu größeren Dingen dient.

„Wir haben hart dafür gearbeitet. Wir haben ein neues Set. Und dieses Festival ist ein wichtiger Meilenstein für die Band. Hier zu spielen, ist unglaublich“, sagt Bassist Pierre Sanges.

Jetzt kommt der wirklich harte Teil: Die Band muss entscheiden, wie die 5.000 Euro an Shure Equipment unter den acht Musikern aufgeteilt wird. Kein Zweifel: die Lehmanns Brothers bleiben funky!

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