Ein einstimmiges Urteil: DIS 6000 & Q-Sys für neue Diskussionsanlage im Landgericht Frankfurt am Main

Gerichtshof modernisiert das AV-System in den Haupt-Gerichtssälen mit Shure DIS DCS 6000 & QSC Q-Sys

Über DCS 6000:

Wir haben bereits in der Vergangenheit mehrfach mit dem DCS-System gearbeitet. Die Vorteile liegen ganz klar in der einfachen Bedienung sowie der komfortablen Handhabung der Signalführung, falls einzelne Positionen der Sprechstellen einmal geändert werden müssen. Darüber hinaus ist das ganze System äußerst robust.

Peter Willmann, Projektleiter bei Hellwig Tonanlagen

Das Landgericht in Frankfurt, Teil eines Behördenzentrums mit dem Oberlandesgericht, dem Amtsgericht und den Staatsanwaltschaften, verwaltet mit den Sitzungssälen I und II im Erdgeschoss des Gerichtsgebäudes E zwei besonders abzusichernde Gerichtssäle mit einem hochkomplexen Audio/Videosystem. Nach mehreren Jahrzehnten wurde die Diskussionsanlage in diesen Sitzungssälen nun gegen ein komplett digitales System bestehend aus Shure DIS DCS 6000 und QSC Q-Sys ausgetauscht. Für die Planung und Installation zeichnete die Firma Hellwig Tonanlagen aus Bensheim im Auftrag des Hessischen Baumanagements verantwortlich.

 

Kundenanforderung

Nach mehreren Jahrzehnten wurde die Diskussionsanlage in diesen Sitzungssälen nun gegen ein komplett digitales System bestehend aus Shure DIS DCS 6000 und QSC Q-Sys ausgetauscht. Für die Planung und Installation zeichnete die Firma Hellwig Tonanlagen aus Bensheim im Auftrag des Hessischen Baumanagements verantwortlich.

Lösung

Projektleiter Peter Willmann plante jeweils eine eigenständige CU-6105 Zentraleinheit pro Sitzungssaal, deren Signale über neu gezogene Cat7-Leitungen in den jeweiligen Saal führen, um damit eine individuelle Ansteuerung der Säle zu realisieren. Um die Tischreihen mit den DCS Interfaces und Mikrofonen gesondert ansteuern zu können, wird das Netzwerksignal über jeweils 3 x RP-6004 Netzwerk-Splitter pro Saal verteilt. Auch die einzelnen Tische können individuell in die Diskussionsanlage integriert werden und ermöglichen dadurch variable Raumgrößen sowie die unkomplizierte Umpositionierung innerhalb oder zwischen den beiden Sitzungssälen. Durch weitere 20 DC-6120P Tischaufbausprechstellen können weitere Teilnehmer in beiden Sälen problemlos ergänzt werden.

Um die Sprechstellen der neuen Diskussionsanlage zu installieren, musste das Team von Hellwig Tonanlagen zunächst die alte Bestandsanlage aus den Tischen in beiden Sälen ausbauen und neue, exakt in die bestehenden Aussparungen passende Aluminium-Tischblenden erstellen. Als neue Funktion verfügen die Sprechstellen nun auch über einen eigenen Lautsprecher sowie einen Ein-/Ausschalter in Edelstahlausführung direkt in der Tischblende. Unter den “Customised-Bedienfrontplatten” kommen insgesamt 86 MU-6040D DCS Interfaces mit GM-6524 Schwanenhals-Mikrofonen in Nierencharakteristik zum Einsatz.

Einen Sonderfall stellen die Richter-, Beisitzer- und Wachtmeistertische dar. So sind sowohl das Richter- als auch das Wachtmeister-Tableau größer ausgelegt, um die zusätzlichen Funktionen beider Teilnehmer bereitstellen zu können – darunter die Anzeigen für “besetzt/nicht besetzt”, “öffentlich/nicht öffentlich”, die Steuerung des Lichts und der Leinwände sowie des Zeugenrufs und Vorrangs für das Richtermikrofon.

Vom DCS 6000 System geht das Signal anschließend auf den Q-Sys Core 250i, der als Zentraleinheit sämtlicher Audioströme für beide Sitzungssäle fungiert. In Kombination mit den über das eigens entwickelte Netzwerkprotokoll Q-LAN redundant abgesetzten IO-22 Interfaces übernimmt Q-Sys darüber hinaus diverse Steuerungsaufgaben, beispielsweise die Gong-Steuerung, die LED-Rückmeldungen (rot/grün) der GM-6524 Sprechermikrofone oder die Verwaltung der Zeugenrufe.

Ergebnis

“Wir haben bereits in der Vergangenheit mehrfach mit dem DCS-System gearbeitet. Die Vorteile liegen ganz klar in der einfachen Bedienung sowie der komfortablen Handhabung der Signalführung, falls einzelne Positionen der Sprechstellen einmal geändert werden müssen. Darüber hinaus ist das ganze System äußerst robust”, erläutert Peter Willmann von Hellwig Tonanlagen.

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