Drahtlos-Systeme gibt es in den verschiedensten Konfigurationen, so dass sich für nahezu jeden Anwendungsfall das passende System findet. Die für dich passende Mikrofontyp/ Sender-Kombination hängt von deiner Anwendung ab.
| Anwendung | Konfiguration |
| Sänger | Handsender |
| Singender Tänzer, Keyboarder, Schlagzeuger, Fitness-Trainer, Tanzlehrer | Kopfbügelmikrofon + Taschensender |
| Schauspieler, Dozent, Pfarrer | Ansteckmikrofon + Taschensender |
| Blasinstrumente, Percussion | Clip-On Instrumentenmikrofon + Taschensender |
| E-Gitarre, E-Bass | Instrumentenkabel + Taschensender |
Steht fest, welche Konfiguration die richtige ist, sollte man sich ein paar Gedanken über die Mikrofonkapsel machen. Diese ist ausschlaggebend für die Wiedergabe des abgenommenen Klangs. Befindest du dich beispielsweise als Sänger auf einer Bühne mit lauten Monitoren, so ist es aufgrund der Rückkopplungsgefahr vorteilhaft, eine Mikrofonkapsel mit Nieren- oder sogar Supernierencharakteristik zu wählen.
Wenn du dazu tendierst, etwas leiser zu singen, hilft eine Kondensatorkapsel, deine Stimme klarer und detailgetreuer wiederzugeben. Hast du bisher bereits ein Shure Mikrofon verwendet, mit dem du sehr gut zurecht kommst, ist es sinnvoll, dieselbe Kapsel (z. B. SM58) auch bei deinem Drahtlos-System einzusetzen.
Für Sprachanwendungen wie bei Moderationen oder auf der Theaterbühne eignen sich – da es dort selten einen (lauten) Monitor gibt – Lavalier- oder Headset-Mikrofone mit Kugelcharakteristik. Diese sind am wenigsten anfällig für Atemgeräusche und liefern generell den natürlichsten Klang – was insbesondere bei Sprachanwendungen sehr vorteilhaft ist.